Hygieneplan Corona
für die Kindertageseinrichtung Kunterbunt
 
Stand: 18.02.2021
 
„Das Distanzgebot in der Arbeit mit Kindern im Alter bis zur Einschulung lässt sich im pädagogischen Alltag nicht durchgängig umsetzen.
Umso wichtiger ist es, dass Maßnahmen ergriffen werden können, die helfen, dies zumindest teilweise auszugleichen.
In der konkreten Organisation der pädagogischen Arbeit müssen daher Maßnahmen zur Reduzierung von Übertragungsrisiken sowie
der Nachverfolgbarkeit von Kontaktpersonen mit dem Ziel der Unterbrechung eventueller Infektionsketten getroffen werden.“
(Bayerisches Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit)
 
Der folgende Hygieneplan basiert auf dem Rahmenhygieneplan des „Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und Soziales“
vom 18.02.2021 und findet sowohl im Regelbetrieb als auch in einem etwaigen Notbetreuungsbetrieb Anwendung.
 
Umgang mit Krankheitssymptomen und Erkrankungen bei Kindern 
 
• Kranke Kinder in reduziertem Allgemeinzustand mit Fieber, starkem Husten, Hals- und Ohrenschmerzen, Bauchschmerzen, Erbrechen und
  Durchfall, haben keinen Zugang zur Kindertagesbetreuung. Die Wiederzulassung nach einer Erkrankung mit den vorstehend beschriebenen
  Symptomen ist in Krippe und Kindergarten ohne negativem Corona-Test oder Attest eines Arztes möglich. Allerdings muss das Kind mindestens
  48 Stunden symptomfrei sein (bis auf leichten Schnupfen und gelegentliches Husten). Dies bescheinigen die Eltern in schriftlicher Form mit ihrer
  Unterschrift auf dem dafür vorgesehenen Formular.
• Kranke Kinder mit leichten Symptomen (wie z.B. Schnupfen und/oder gelegentliches Husten ohne Fieber) dürfen die Kita besuchen.
  Es ist hierfür kein negatives SARS-CoV-2-Testergebnis oder ärztliches Attest nötig.
• Die Betreuerinnen erkundigen sich morgens beim Bringen des Kindes bei den Eltern nach dem Gesundheitszustand des Kindes und dem des
  häuslichen Umfelds. Auf einer Gruppenliste wird dies durch Abhaken dokumentiert. 
• Tritt eine Verschlechterung des Allgemeinzustands eines Kindes (Fieber, starker Husten, Halsschmerzen, Ohrenschmerzen, Erbrechen oder
  starke Bauchschmerzen) im Tagesverlauf auf, informieren wir die Eltern und bitten diese, ihr Kind zeitnah abzuholen. Die Eltern erhalten das
  zuvor vom Betreuungspersonal ausgefüllte Formular „Ausschluss Betreuung in der Gemeinschaftseinrichtung“ und werden angeregt, einen Arzt
  aufzusuchen und möglichst das Formular mit zum Arzt zu nehmen. Die Wiederaufnahme in die Kita bescheinigen die Eltern mit ihrer Unterschrift
  auf dem Formular „Schriftliche Bestätigung über die Symptomfreiheit von mindestens 48 Stunden.
 
Bring- und Abholsituation
 
• Generell gilt in der Kita für alle anwesenden Personen (Betreuungspersonal, Eltern, externe Personen, Kinder ab sieben Jahre) beim Betreten
  und auf allen Verkehrswegen in der Einrichtung eine Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung. Das Kita-Personal trägt zur Bedeckung
  der Mund-und-Nasenpartie eine medizinische Maske, bzw. eine FFP2-Maske. "Auch für Eltern gilt zum Schutz der Beschäftigten ab sofort bei Betreten der Kita und während des Aufenthalts in der Kindertageseinrichtung die Pflicht zum Tragen mindestens einer medizinischen Gesichtsmaske bzw. einer FFP2-Maske." (Bayerisches Staatsministerium vom 18.02.2021)
  bzw. abzuholen.
• Beim Bringen und Abholen halten die Eltern dem Betreuungspersonal, anderen Eltern und den nicht zu ihnen gehörenden Kindern gegenüber,
  den üblichen Mindestabstand von 1,5 Metern ein.
• In der Bring- und Abholsituation werden Kontakte zwischen Eltern und Beschäftigten und auch zwischen Eltern während des Aufenthaltes in
  unserer Einrichtung, auf ein Minimum beschränkt. Sollte Gesprächsbedarf bestehen, setzen Sie sich bitte telefonisch mit uns in Verbindung, oder tauschen sich kurz unter den vorgeschriebenen       Hygienebedingungen (Mindestabstand einhalten und medizinische Gesichtsmaske tragen) im Freien mit der Betreuerin aus.
• In jeder Kindergarderobe sollten sich maximal zwei Elternteile mit ihren jeweiligen Kindern aufhalten.
• Die Eltern waschen sich gemeinsam mit ihrem Kind die Hände, bevor sie diese an die jeweilige Betreuerin übergeben. Für Eltern stehen alternativ
  Spender mit Desinfektionsmittel zur Verfügung. Desinfektionsspender befinden sich in allen Waschräumen und im Eingangsbereich. Bitte waschen
  oder desinfizieren Sie sich auch in der Abholsituation die Hände, bevor Sie den Gruppenraum betreten.
• Sollte ein Kind von einer Haushaltsfremden Person gebracht bzw. abgeholt werden, so macht sich derjenige durch Klingeln bemerkbar.
  Eine Betreuerin nimmt das Kind vor der Haustüre in Empfang, bzw. übergibt das Kind an die abholende Person vor der Haustüre. 
 
Allgemeine Verhaltensregeln
 
• Bitte halten Sie die Husten- und Niesetikette ein und weisen auch Ihr Kind immer wieder darauf hin.
• Diese Hygieneregeln hängen im Eingangsbereich und in den Gruppenräumen für die Kinder als Anschauungsmaterial in Form von Postern aus.
• In der Begegnung mit den Kindern tragen die Betreuerinnen eine medizinische Mund-Nasen-Bedeckung.
• Sollte für Betreuungspersonal eine gruppenübergreifende Tätigkeit (Vertretung einer Kollegin, einzeln zusammengefasste Kinder im Früh- und
  Spätdienst) notwendig sein, schützt sich das Personal mit einer FFP2-Maske.
• Sollten externe Personen das Haus betreten, tragen diese während ihres Aufenthaltes eine FFP2-Maske.
 
  Elterngespräche
 
• Elterngespräche finden unter Beachtung des Mindestabstands und des Tragens einer FFP2-Maske zurzeit im Garten statt.
• Alternativ können Gespräche mit Eltern auch telefonisch geführt werden.
• Alle externen Personen tragen während ihrer Anwesenheit in der Kita eine Mund-Nasen-Bedeckung (FFP2)
• Die Anwesenheit externer Personen wird dokumentiert.
 
Gruppenbildung
 
• Die Kinder werden in festen Gruppen dem Betreuungspersonal zugeordnet.
• Die jeweiligen Gruppen begegnen sich nicht untereinander. Das heißt: die einzelnen Gruppen mischen sich beim Spielen im Garten nicht und
  die Aula wird derzeit nicht zum gruppenübergreifenden Spielen genutzt. Die Kinder verzichten zurzeit auf gegenseitige Besuche in den Gruppen.
• Da die regulären Öffnungszeiten aufrecht erhalten bleiben, vermischen sich lediglich einzelne Kinder in den Randbetreuungszeiten.
• Der jeweilige Betreuer trägt während dieser Zeit eine FFP2-Maske.
• Die Zusammensetzung der Gruppen und Betreuer (auch in den Randzeiten) wird täglich dokumentiert.
 
Infektionsschutz und Belüftung in Gemeinschaftsräumen und Gruppenräumen
 
• Singen und Spiele im Morgenkreis finden bei geöffnetem Fenster statt.
• In Schlafräumen wird auf möglichst große Abstände zwischen den Betten geachtet.
• Die Schlafräume werden vor und nach der Nutzung gut gelüftet (komplett geöffnete Fenster, wenn möglich Querlüftung).
• Lüftung der Gruppenräume: stündlich für etwa 10 Minuten mittels Stoßlüftens bzw. wenn möglich Querlüftung durch vollständig geöffnete
  Fenster. 
• Die Turnhalle wird vor und nach der Nutzung durch vollständig geöffnete Fenster gelüftet.
• Die Toilettenräume sind mit ausreichend Seife, Desinfektionsmittel, Papierhandtüchern und Abfallbehältern ausgestattet.
 
Lebensmittelhygiene / Essensausgabe / Frühstück
 
• Der Zugang zur Küche ist den Mitarbeitern vorbehalten
• Die Kinder essen in ihrem jeweiligen Gruppenraum innerhalb ihres festen Gruppenverbandes.
• Zur Essenseinnahme am Mittagstisch werden die Kinder vom Betreuungspersonal bedient. Hierbei werden die Kinder mit ihren Wünschen
  bzgl. des Essens eingebunden.
• Die Kinder bedienen sich nicht vom Teller des Nachbarn.
• Beim Frühstück werden keine Speisen untereinander getauscht. Bitte besprechen Sie dies mit Ihrem Kind.
• Das Eindecken und Abräumen der Tische übernimmt zurzeit das Betreuungspersonal.
• Obst wird vom Betreuungspersonal nach Bedarf aufgeschnitten und den Kindern nach Wunsch seitens des Betreuungspersonals mit der
  Lebensmittelzange gereicht.
 
Dokumentation 
 
• Die Eltern erhalten eine Ausgabe des Hygienekonzeptes und bezeugen den Erhalt mit ihrer Unterschrift. 
• Beim täglichen Empfang der Kinder wird eine Dokumentation über eine Rückversicherung bei den Eltern, ob das Kind gesund ist oder ein
  bekannter Kontakt zu SARS-COV-2 infizierten Personen bestand. Dies wird mittels Abhakens auf der Anwesenheitsliste durchgeführt.
• Alle Dokumentationen werden in dem Ordner „Corona – Dokumentation“ aufbewahrt.
 
Liebe Eltern,
wir bitten Sie um Verständnis für diese geforderten Maßnahmen. Sie dienen dazu das Risiko einer Ansteckung mit dem Corona-Virus möglichst
gering zu halten und bieten momentan die einzige Möglichkeit die Kinder, Sie als Eltern und auch uns als Betreuungspersonal zu schützen.
 
Vielen Dank für Ihr Verständnis.
 

Liebe Eltern,

das Jahr 2020 neigt sich dem Ende zu und wir möchten diese Gelegenheit nutzen, uns bei Ihnen für die angenehme und vertrauensvolle Zusammenarbeit zu bedanken.

Mit ein paar Worten möchten wir die prägnantesten Erlebnisse der vergangenen Monate Revue passieren lassen, dass Sie die Möglichkeit haben, vielleicht noch einmal über das Erlebte ins Gespräch zu kommen.

Januar

Das Jahr startete nach den Weihnachtsferien am 07.01.2020.
Die damaligen Vorschulkinder freuten sich, ihr Vorschulprogramm wieder aufnehmen zu können.

Am 23.01.2020 fand der „Tag der offenen Tür“ statt.

Alle Vorschulkinder waren am 30. Januar zu dem Theaterstück „Rechte der Kinder“ der Theatergruppe der Fachakademie des „diako“ eingeladen.

Februar

Auf Initiative des Elternbeirats fand das „Gesunde Frühstück“ für die Kindergartenkinder statt.

Am 19. Februar lud Herr Kratzer die Eltern der Vorschulkinder zur Informationsveranstaltung seines Kurses „Starke Menschen“ ein.

Unser gruppenübergreifendes Faschingsfest feierten wir am 21. Februar. Für das leibliche Wohl der Kinder sorgten Sie, liebe Eltern, in Form eines tollen und abwechslungsreichen Buffets. Vielen Dank nochmals an die zahlreichen Bäcker, Bäckerinnen, Köchinnen und Köche.

Das Tanzstudio „Wrusch“ erfreute uns am Rosenmontag mit seinen Tanzdarbietungen.

An zwei Fortbildungstagen beschäftigte sich das gesamte Team mit dem Thema „Umsetzung der Verfassung der Rechte der Kinder in der Kindertageseinrichtung Kunterbunt“.

März

Für die Vorschulkinder fand vom 09. bis 12. März der „Trau-Dich-Kurs“ unter Leitung des „Bayerischen Jugendrotkreuzes“ statt.

Dann wurden wir alle mit dem Virus Covid-19 konfrontiert:

Deutschlandweit sollten ab Montag, 16.03.2020 alle Kindertageseinrichtungen schließen. Wir erhielten mittags, am Freitag dem 13.03.2020, die entsprechende Anweisung des „Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und Soziales“. Vom 16. März bis vorerst 19. April 2020 wurde ein Betretungsverbot für alle Kindertageseinrichtungen erlassen.

Damit entfielen alle regulären Betreuungsangebote. Ausgenommen hiervon waren Kinder, deren beider Elternteile bzw. der alleinerziehende Elternteil in der „kritischen Infrastruktur“ tätig war und aufgrund „dienstlicher Notwendigkeit an einer Betreuung ihres Kindes gehindert sind“. Gleichzeitig mussten Sie als Eltern bezeugen, dass Ihr Kind, das die Notbetreuung in Anspruch nahm, keinerlei Krankheitssymptome aufwies und keinen Kontakt zu an Covid-19 erkrankten Personen hatte.

In unserer Kindertageseinrichtung betreuten wir ab dem 24. März Kinder, die Anspruch auf die Notbetreuung hatten.

Der entsprechende Rahmenhygieneplan sah vor, dass die Gruppengröße auf fünf Kinder begrenzt wurde und dass Geschwisterkinder in derselben Gruppe betreut werden mussten.

Die Kinder meisterten diese Situation mit Bravour.

Einige Tage später durften auch die Kinder die Kita besuchen, von welchen ein Elternteil im Bereich der Gesundheitsversorgung oder der Pflege tätig war.

April

Für die Kinder, die in die Kita kommen durften, brachte der Osterhase eine kleine Überraschung.

Ab dem 27. April änderte sich die Notbetreuung dahingehend, dass Kinder betreut werden durften, wenn ein Erziehungsberechtigter in einem Bereich der „kritischen Infrastruktur“ tätig ist. Außerdem durften die Kinder die Einrichtung besuchen, wenn ein Elternteil das alleinige Sorgerecht für sein Kind hat, auch wenn der Elternteil nicht im Bereich der „kritischen Infrastruktur“ tätig ist. Voraussetzung war, dass das betreffende Kind nicht durch eine weitere im Haushalt lebende volljährige Person betreut werden konnte. Die Gruppengröße der einzelnen Gruppen wurde auf bis zu maximal acht zu betreuende Kinder erhöht.

Die Kinder wurden mit den nun für den Kindergarten gültigen Hygieneregeln vertraut gemacht und es fanden viele Gespräche und auch Bilderbuchbetrachtungen zum Umgang mit dieser für alle Menschen weltweit herausfordernden Situation statt. Unser Ziel hierbei war, die Kinder für die Hygiene zu sensibilisieren, aber auch, eventuelle Ängste aufzufangen.

Am 19.04.2020 entschied das „Bayerische Staatsministerium“, dass die geltenden Betretungsverbote in Kindertageseinrichtungen bis zum 24. April verlängert werden.

Die Gruppengröße wurde nicht mehr begrenzt, jedoch durfte die bisherige Zusammensetzung der einzelnen Gruppen nicht verändert werden und die Kinder der verschiedenen Gruppen durften sich nicht begegnen.

Am 26.04. wurde das Betretungsverbot bis zum 10. Mai verlängert.

Mai

Am 07. Mai legte das „Bayerische Staatsministerium“ die Verlängerung des Betretungsverbots für Kindertageseinrichtungen auf den 24. Mai fest.

Ab dem 11. Mai wurde die Notbetreuung ausgeweitet:

Nun durften auch die Kinder in die Kita kommen, deren Eltern Anspruch auf Hilfe zur Erziehung (§§ 27 ff SGB VIII) haben und Kinder mit Behinderung bzw. von Behinderung bedrohte Kinder.

Am 19. Mai wurden die Betretungsverbote für Kitas bis einschließlich 14. Juni verlängert.

Die Notbetreuung wurde auf folgende Gruppen ausgeweitet:

Ab dem 25. Mai durften die Vorschulkinder ihre Kita wieder besuchen. Ihnen sollte so der Abschied von ihrem Kindergarten ermöglicht werden. Gleichzeitig waren deren Geschwister zum Besuch der Kita berechtigt.

Weiterhin mussten die Kinder in den bereits bestehenden Gruppen betreut werden. Die hinzu gekommenen Vorschulkinder mussten gemeinsam mit ihrem Geschwisterkind in einer der bestehenden Gruppen betreut werden. Deshalb konnten die Kinder nicht in ihrer jeweiligen Stammgruppe betreut werden. Die Vorschulkinder wurden in der jeweiligen Gruppe, in der sie betreut wurden, zweimal wöchentlich mit einem komprimierten Vorschulprogramm gefördert.

Juni

Die bestehenden Betretungsverbote wurden bis einschließlich 30. Juni ausgedehnt.

Ab dem 15. Juni wurde die Notbetreuung für alle Kinder, die zum Schuljahr 2021 / 22 gemäß Art 37 Abs. BayEUG schulpflichtig werden, ausgeweitet. Außerdem durften alle Kinder, die die Krippe besuchten und ab September 2020 in den Kindergarten wechseln, wieder in die Kindertageseinrichtung kommen. Auch deren Geschwistern war es erlaubt, die Kita wieder zu besuchen.

Juli

Ab dem 1. Juli war es allen Kindern möglich, die Kita wieder zu besuchen. Jedoch war immer noch nur ein eingeschränkter Regelbetrieb möglich. Dies drückte sich z.B. dahingehend aus, dass die Kinder wieder in ihrer ursprünglichen Stammgruppe betreut wurden, jedoch waren weiterhin keine Begegnungen der einzelnen Kindergruppen erlaubt. Auch durften Kinder mit leichten Krankheitssymptomen nicht in die Kita kommen.

Für die Vorschulkinder fand in ihrem jeweiligen Gruppenverband als Abschiedsveranstaltung eine Schatzsuche durch Kissing statt. Und Ende Juli verabschiedeten sich die Vorschulkinder mittels einer kleinen gruppeninternen Feier von ihren Kindergartenfreunden. In der Krippengruppe verabschiedeten sich die Kinder, die im September in den Kindergarten wechseln würden.

Liebe Eltern, in diesem gesamten Zeitraum der Notbetreuung und des eingeschränkten Regelbetriebs staunten wir über Ihre Kinder, wie hervorragend sie alle Situationen gemeistert haben. Sie können richtig stolz auf Ihre Kinder sein!

August

Vom 03.08. bis 24.08. hatte die Kindertageseinrichtung Betriebsurlaub.

September

Dieser Monat war geprägt von der Eingewöhnungsphase vieler neuer Kinder in unserem Haus. Wir freuten uns sehr, dass für die Eltern, deren Kinder ab September zu uns in die Kita kamen, keine Einschränkung bzgl. der Eingewöhnung ihres jeweiligen Kindes angeordnet wurde.

Auch für die Kinder, die sich schon länger in unserer Obhut befinden, war der Monat von großer Veränderung geprägt: sie mussten sich damit abfinden, dass die großen Kinder Schulkinder geworden sind und den Kindergarten verlassen haben. Dies wurde von so manchen Kindern als Verlust empfunden und für alle galt es, sich mit einer neuen Rolle vertraut zu machen.

Wie ein Wunder erlebten wir es, dass wir im September mit dem Regelbetrieb starten konnten. Dies ermöglichte den Kindern gemeinsam in der Aula und im Garten spielen zu können und sich gegenseitig in den Gruppen zu besuchen.

Vom Staatsministerium wurde ein Drei-Stufen-Plan entwickelt, der sich nach den sogenannten 7-Tage-Inzidenzen richten sollte. Bei einer Inzidenz ab 35 sollte in den Kitas mit Einschränkungen gearbeitet werden, bei einer 7-Tages-Inzidenz über 50 sollte ein zuvor von den Kitas ausgearbeitetes Schichtmodell zur Betreuung der Kinder Anwendung finden. Wann welche Stufe in Kraft treten würde, hatte das örtliche Gesundheitsamt in Zusammenarbeit mit dem zuständigen Landratsamt anzuordnen.

Oktober

Am 13. Oktober bildete sich bei der konstituierenden Sitzung der neue Elternbeirat. Vielen, vielen Dank liebe Eltern, dass Sie sich für diese ehrenamtliche Tätigkeit zur Verfügung stellen.

Leider mussten wir den für Oktober geplanten Elternabend zu unserem Jahresthema „Herzensbildung in der Kita-Familie“ und auch die Kennenlernabende der einzelnen Gruppen absagen, da die Infektionszahlen in die Höhe schnellten und das Gesundheitsamt Aichach-Friedberg für die Kitas die Stufe 2 festlegte. Das bedeutete, dass die einzelnen Kindergruppen sich nicht mehr begegnen durften, das Betreuungspersonal die gesamte Betreuungszeit eine Mund-und-Nasenbedeckung tragen muss. Am 19. Oktober wurde die Stufe 3 seitens des Gesundheitsamts festgelegt, der damit verbundene Schichtbetrieb sollte vorerst aber nicht eingeführt werden. Ihnen als Eltern wurde vorsorglich, um Ihnen die Planung der Betreuung Ihrer Kinder zu erleichtern, das mit viel Aufwand entwickelte „Schichtmodell“ an die Hand gegeben - in der Hoffnung, dass dies nie greifen würde.

November

Da keine Begegnungen in größerer Gruppe erlaubt waren, konnte unser Lichterfest nicht in der sonst üblichen Form stattfinden. Für die Kinder wollten wir jedoch das Fest nicht ausfallen lassen. Deshalb feierte am 11.11.2020 jede Gruppe vormittags für sich ein kleines Fest und unternahm im Anschluss einen Laternenspaziergang.

Für die Vorschulkinder begann einmal wöchentlich innerhalb ihres Gruppenverbands der „Vorschulclub“ zur Vorbereitung auf die Schule. Begegnungen mit der Grundschule mussten Corona-bedingt leider ausfallen.

Statt des sonst üblichen Besuchs in dieser Jahreszeit bei den Senioren im „Haus Gabriel“ malten einige Kinder Bilder für die dortigen Bewohner und auch für die Bewohner der Einrichtung „Betreutes Wohnen“. Wir schickten die Bilder mit einem weihnachtlichen Gruß per Post an die beiden Einrichtungen.

Dezember

Die Zeit seit Anfang dieses Monats ist von stimmungsvoller Vorfreude auf Weihnachten geprägt. Es wurden Adventskränze gebunden, der Nikolaus kam zu Besuch – dieses Jahr machte er einen Spaziergang durch den Garten und legte den Kindern ein kleines Geschenk auf die jeweilige Gruppenterrasse. Die Kinder dankten ihm, indem sie bei geöffnetem Fenster Nikolauslieder sangen und dem Nikolaus ein gemaltes Bild schenkten.

Es wurden Weihnachtsgeschenke für die Eltern gebastelt, und adventliche Lieder gesungen - so wie es der Hygieneplan vorsieht, bei geöffneten Fenstern.

Das geplante Schichtmodell ist uns allen erspart geblieben; jedoch entschlossen sich Bund und Länder aufgrund des hohen Infektionsgeschehens deutschlandweit alle Kindertageseinrichtungen wieder zu schließen.
In Bayern gilt dies für die Zeit von Mittwoch, 16. Dezember 2020 bis 10. Januar 2021.

Derzeit können Kinder die Kita nur besuchen, wenn beide Eltern oder der alleinerziehende Elternteil berufstätig sind und keine private Betreuung ihrer Kinder organisieren können.

Von Donnerstag, 24. Dezember 2020 bis einschließlich 10. Januar 2021 schließen wir für die Weihnachtsferien unsere Pforten.

Ihnen, liebe Eltern, danken wir von Herzen für Ihr Vertrauen, das Sie uns entgegenbringen und für Ihr großes Verständnis in dieser für uns alle schwierigen Zeit.

Nun wünschen wir Ihnen und Ihrer Familie im kleinen Kreise eine wunderschöne und friedvolle Weihnachtszeit und für das kommende Jahr Kraft, Gesundheit und Zuversicht.

Herzlichst,

Rebekka Nordsieck und das ganze Team „Kunterbunt“

 

Schließzeiten 2020 / 2021

Weihnachtsferien                             24.12.2020 bis 08.01.2021
Teamfortbildungstage 16.02. / 17.02.2021
Betriebsausflug 12.05.2021
Teamfortbildungstag / Brückentag 14.05.2021
Schließtag / Brückentag 04.06.2021
Sommerferien 09.08.2021 - 30.08.2021
                                                                                                                              
1. Gruppenzusammensetzung
 
a) Kinder werden in festen Gruppen dem Betreuungspersonal zugeordnet (keine offenen /teiloffenen Konzepte)
b) Reguläre Öffnungszeiten sollen aufrecht erhalten bleiben, daher kann Personal gruppenübergreifend tätig werden
c) Werden Räumlichkeiten von verschiedenen Gruppen zeitversetzt genutzt, dann vor dem Wechsel lüften, Möbel und Materialien reinigen
d) Funktionsräume, z.B. Wasch- und WC-Bereich, Essbereich, Turnräume, Ruheräume etc. sind festen Gruppen zuzuordnen bzw. zeitversetzt zu nutzen
e) Tägliche Dokumentation der Zusammensetzung der Gruppen, Betreuer, externer Personen, Auftreten von Erkältungs- bzw. respiratorischen Symptomen
f) Einzelne Kinder in Randzeiten werden im Früh- bzw. Spätdienst zusammengefasst
 
2. Mund-Nasen-Bedeckung (MNB)
 
a) Betreuungspersonal (und Träger) MNB auf den Begegnungs- und Verkehrsflächen sowie am Arbeitsplatz, wenn Mindestabstand von 1,5 Metern nicht zuverlässig eingehalten werden kann (während der Betreuungszeiten)
b) Kinder 0-6 Jahre benötigen keine MNB
c) Externe Personen benötigen dauerhaft eine MNB
 
›› Für Tragepausen soll gesorgt werden
 
3. Mahlzeiten
 
a) Essenseinnahme in fest zusammengesetzten Gruppen (ggf. zeitlich versetzt)
b) Essenausgabe über Bedien-/Betreuungspersonal
c) Zugang zur Küche nur für Personal 
 
4. Krankheitssymptome bei Kindern
 
a) Kranke Kinder in reduziertem Allgemeinzustand
mit Fieber, starkem Husten, Hals- und Ohrenschmerzen, Bauchschmerzen, Erbrechen oder Durchfall haben auch weiterhin keinen Zugang zur Kindertagesbetreuung. Die Wiederzulassung nach einer Erkrankung mit den vorstehend beschriebenen Symptomen ist künftig in den KiTas (Kinder bis zum Schulalter) auch ohne negativen Corona-Test oder Attest möglich. Allerdings muss das Kind mindestens 48 Stunden symptomfrei sein (bis auf leichten Schnupfen und gelegentlichen Husten). Dies müssen die Eltern / Personensorgeberechtigen durch Unterschrift in einer schriftlichen Bestätigung bescheinigen.
 
b) Kranke Kinder mit leichten Symptomen
Kinder in Kitas (bis zum Schulalter) ist bei leichten, neu aufgetretenen, nicht fortschreitenden Symptomen (wie z.B. Schnupfen ohne Fieber und gelegentlicher Husten ohne Fieber) auch weiterhin der Besuch der Kindertagesbetreuung ohne negatives SARS-CoV-2-Testergebnis oder ärztliches Attest möglich.
 
Es wird ausdrücklich an die Eltern und deren Verantwortungsbereich appelliert, kranke Kinder in reduziertem Allgemeinzustand nicht in die KiTa zu bringen. Dies dient zum Schutz aller – der Beschäftigten und der Familien. 
 
Für Kinder, die in Kontakt zu einer infizierten Person stehen bzw. einer sonstigen Quarantänemaßnahme unterliegen, gelten die gesonderten Regelungen. 
 
5. Sonstiges
 
a) Veranstaltungen wie z.B. Weihnachtsfeste sollten nur in der Gruppe ohne Eltern durchgeführt werden. 
b) Stündliche Stoßlüftung
c) 1,5 m Abstand zu erwachsenen Personen
d) Detaillierte Informationen siehe Rahmenhygieneplan
 
Weitere aktuelle Informationen 
 
a) Landratsamt Aichach-Friedberg – E-Mail: corona@lra-aic-fdb-de>
b) Bayerisches Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit
c) Bayerisches Landesministerium für Familie, Arbeit und Soziales (mit FAQs)
e) Rahmenhygieneplan ab 12.11.2020